uh-1970bis
Orientierungslauf damals und heute
Ein Querschnitt durch meine OL-Zeit von 1970 bis heute mit ein paar bedeutenden Schritten in der Entwicklung des Orientierungslaufes aus meiner Sicht.

OL ist auch Abenteuer, 1971
Man läuft mit Sonderdruck-Karten der Landesvermessung (grün, braun, schwarz, aber kein blau).
Spezialkarte Stammerberg 1968
Die Postenstandorte sind nicht immer eindeutig. Immerhin, sie müssen nicht mehr als Aufgabe selber berechnet und übertragen werden.

OL auf speziellen OL-Karten, 1972
«Jeder Läufer kann sich heute auf die Karte verlassen» Zitat von Bruno Tantanini zur OL-Karte Cholfirst 1971.
OL-Kurs Ellikerholz 1972
Der Orientierungslauf wird von der "Zweisportart" (Laufen, Aufgaben lösen) zum Leistungssport für Spezialisten. Ernst Bissegger äussert sich begeistert während dem J+S Kurs 1974: «Diese Jugendlichen (16-18 Jährige) sind die kommende Generation von OL-Spezialisten, denn sie können die neuen OL-Karten lesen».

Casio Sportwatch, Lap Memory 30, 1987
Mit einem Speicher für 30 Rundenzeiten ist es möglich, die Abschnittszeiten der einzelnen Routen zu speichern und anschliessend zu vergleichen. Alles Handarbeit und nicht jeder OL-Läufer will diese Uhren benutzen.
Zwischenzeiten Roger, Ueli
Roger Véron und Ueli Sieber beschaffen für die Läufer rund um Winterthur diese Uhren zu speziellen Konditionen. Am Rymenzburger OL (Nat A-OL) vom 13.09.1987 benutzen wir sie erstmals.

Pulsuhren mit Speicher (Polar), 1988
Fehler während dem Rennen (Postensuche) werden messbar.
Polar Pulsauswertung
Begeistert von Computern und OL schreibe ich die nötige Software, um die Daten des Polar Sport Testers PE2000 als Grafik darzustellen. Aus dem Diagramm kann auch herausgelesen werden, ab wann man einen Posten zu suchen beginnt.

Elektronische Stempelsystem (SPORTident, EMIT), 1998
Der 'gläserne OL-Läufer' wird Tatsache (Hansjörg Graf).
Nationaler OL, Dietschwiler Höchi 1998
Mit der Einführung des elektronischen Stempelsystems SPORTident werden von allen Wettkämpfern die Zwischenzeiten erfasst. Das Internet (WorldWideWeb), ermöglicht es zudem, dass die Rangliste bereits am Abend des Laufes online verfügbar wird und zwar mit Grafiken, Statistiken und Vergleichsmöglichkeiten wie nie zuvor.

Routendarstellung mit GPS, 2008
GPS-fähige Sportuhren zeichnen die Position im Gelände während dem Rennen auf. Zuhause werden diese Daten am Computer ausgewertet und die gelaufene Route mit weiteren Grössen (Geschwindigkeit, Puls) wird als Bahn auf der Karte dargestellt. Das Beispiel hier ist ein Nacht-OL Training im März 2009 von Mats Troeng dem Programmierer von QuickRoute.
Damit ist ein Entwicklungsstand erreicht, der nach heutigem Ermessen alles abdeckt, ausser vielleicht ... ;-)

1972
Karte TG-OL, 1. Okt. 1972, J+S (S2 18 25 31 28 26 19 15 4 Z)
wie alles began
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